Mitgliedervorstellung

Kontakt

Telefon: 0170-17 12 130
E-Mail: info@hannewald-reinis.com
Anschrift: Im Wiesengrund 25A, 64367 Mühltal 
Website: www.hannewald-reinis.com 

Wir stellen unser Neumitglied, die Tennisschule Hannewald Reinis GbR vor

Tennis lernen für alle – jetzt neu in Mühltal!

Mühltal bekommt sportlichen Zuwachs: Die Tennisschule Hannewald Reinis GbR ist neues Mitglied im Gewerbeverein Mühltal. Das bedeutet nicht nur frischen Wind für den Tennissport in der Region, sondern auch eine spannende Geschichte über Leidenschaft, Teamwork und die Liebe zum Spiel. Wir haben mit den beiden Köpfen hinter der Tennisschule gesprochen – Michael Hannewald und Miroslav Reinis – und wollten wissen: Wer sind die beiden eigentlich? Was macht ihre Tennisschule besonders? Und warum ist Tennis mehr als nur ein Sport?

Wie kam es zur Partnerschaft zwischen dir, Michael und Miroslav?

„Miro und ich kennen uns seit fast 30 Jahren; er war es auch, der mir in den späten 90ern das Tennisspielen beibrachte. Miro blickt auf eine starke eigene Laufbahn zurück: Er besuchte ein renommiertes Tennis-Internat in Prag und schaffte es bis in die Top 100 der Jugend-Weltrangliste. Als er den Sprung ins Profilager knapp verpasste, kam er als Spieler und Trainer nach Deutschland. Bereits zu meiner Schulzeit unterstützte ich ihn als Assistenztrainer und konnte in dieser Zeit unglaublich viel von ihm lernen.“

Was ist dein beruflicher Hintergrund?

„Nach meinem Abitur in Darmstadt absolvierte ich eine kaufmännische Ausbildung und studierte berufsbegleitend Sportmanagement. Es folgten rund 15 Jahre im Personalwesen verschiedener Unternehmen. Als Tennistrainer war ich in dieser Zeit immer nur nebenberuflich aktiv – ursprünglich hatte ich nie geplant, dies zu meinem Hauptberuf zu machen.“

Es kam offensichtlich anders. Wie kam es zur Gründung eurer Tennisschule?

„Tennis liegt spätestens seit der Corona-Pandemie wieder voll im Trend; der Deutsche Tennisbund verzeichnet jährlich steigende Mitgliederzahlen. Gute Trainer haben Wartelisten, die fast an die Zeiten von Becker und Graf erinnern. Gleichzeitig beobachte ich jedoch, dass viele Vereine und Tennisschulen organisatorisch an ihre Grenzen stoßen. Als ich im Sommer 2023 erfuhr, dass mein Jugendverein in Griesheim einen Neustart mit Tennisschule plante, rief ich sofort Miro an. Nach nur wenigen Gesprächen saß ich bereits am Business-Plan.“

Wie kann man sich die Aufteilung zwischen euch beiden vorstellen?

„Miro und ich ergänzen uns ideal: Er trägt die sportliche Hauptverantwortung, bringt ein großes Netzwerk ein und deckt den Großteil der Stunden auf dem Platz ab. Ich übernehme den administrativen Part und die Organisation. Zusätzlich gebe ich an drei bis vier Tagen pro Woche Training und bin bei Turnieren als Oberschiedsrichter im Einsatz.“

Wie sieht euer Angebot heute aus und für wen ist es gedacht?

„Ganz einfach: Unser Angebot ist für alle, die Lust auf Tennis haben! Egal ob du gerade erst herausgefunden hast, dass ein Tennisball nicht zum Fußballspielen taugt, oder ob du schon den perfekten Aufschlag drauf hast – wir haben für jedes Level das passende Training. Aktuell umfasst unser Angebot Einzel- und Gruppentraining auf den unterschiedlichsten Niveaus. Im Erwachsenenbereich trainieren wir verschiedene Mannschaften und Einzelspieler bis zur Leistungsklasse 1. Ganz besonders hoch ist aktuell die Nachfrage bei Einsteigern und Hobbyspielern. Oft lassen sich hier die Eltern von ihren Kindern anstecken und greifen selbst zum Schläger. Plötzlich trainieren wir die ganze Familie – das freut uns immer ganz besonders. Im Kinderbereich starten wir ab 4 Jahren mit einer Ballschule, bevor es ab ca. 6 Jahren mit dem regulären Einzel- oder Gruppentraining losgeht. Für Jugendliche bieten wir zudem tennisspezifisches Konditionstraining sowie Matchtraining und Turnierbetreuung an. In allen Schulferien richten wir Tenniscamps in unseren Partnervereinen aus. Zu Ostern fahren wir jährlich in ein Trainingscamp nach Karlsbad (Tschechien), wo auch vereinsübergreifend immer eine tolle Gemeinschaft entsteht.“

Welches Team steckt eigentlich hinter der Tennisschule?

„Aktuell trainieren wir wöchentlich fast 400 Schülerinnen und Schüler in drei Vereinen. Das geht nicht ohne weitere Trainer. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team, welches neben Miro und mir aus aktuell 5 festangestellten Trainern besteht. Alle Trainerinnen und Trainer besitzen eine offizielle DTB-Trainer-Lizenz – das ist quasi der ‚Führerschein‘ für Tennistrainer. Wir setzen auf Qualität und Kontinuität sowie gute Organisation auch für die Coaches. Das bekommen wir zurückgezahlt, indem wir uns zu jederzeit zu 100% auf die Jungs und Mädels verlassen können. Das ist alles keine Selbstverständlichkeit in dieser Branche.“

Wer ist eigentlich Emil?

„Emil ist unser heimlicher Star! Er ist unser Hund und gleichzeitig das inoffizielle Maskottchen der Tennisschule. Emil sorgt dafür, dass bei uns niemand zu ernst wird – er liebt es, Bälle zu jagen (natürlich nur außerhalb des Platzes!) und bringt jede Menge gute Laune ins Team. Wer ihn kennenlernen möchte kann schon mal auf unserer Website nachschauen.“

Was dürfen die Mühltaler konkret erwarten?

„In der Sommersaison 2026 möchten wir allen aktuellen TCTraisa-Mitgliedern das gewünschte Training anbieten – vom Mannschafts- bis zum Kinder-, Jugend- und Erwachsenentraining. Geplant sind drei Trainer vor Ort. Mit dem Vorstand wurden bereits ein 10-Wochen-Kurs für Hobbyspieler sowie zwei Jugendcamps abgestimmt. Zudem plane ich Tennis-Workshops und eine Schul-AG an der Traisaer Grundschule. Auch beim Tag der offenen Tür und dem Kerbumzug wollen wir aktiv dabei sein.“

Welche weiteren Ziele verfolgt ihr in den nächsten Jahren?

„Unsere Strategie setzt auf Qualität, Kontinuität und gesundes Wachstum, bleibt aber offen für neue Entwicklungen. Besonders Padel beobachten wir genau, da dieser Bereich stark wächst. Zwei unserer Trainer haben bereits Padel-Lehrgänge absolviert, spielen aktiv und knüpfen Kontakte in der Community.“

Warum habt ihr euch für eine Mitgliedschaft im Gewerbeverein entschieden?

„Ich finde es wichtiger denn je, dass Gewerbetreibende sich gegenseitig unterstützen. Viele Herausforderungen sind ähnlich – etwa Bürokratie oder Digitalisierung. Ein regelmäßiger Austausch ist deshalb entscheidend. Da ich mich Mühltal privat wie geschäftlich sehr verbunden fühle, war der Beitritt zum GVM für mich selbstverständlich.“